KALIBER BERSTLINING
(BERSTRELINING)
Bersten des Altrohres und Einzug der geringfügig kleineren Neurohre
Verfahrensablauf
Der speziell nach der Kalibrierung angefertigte Berstkörper mit angehängtem Medienrohr wird
im Rohr-in-Rohr-Verfahren in die Altleitung eingezogen.
Die Kraftübertragung wird mittels Stahlseil (Seilbersten) oder Kette (Kettenbersten) realisiert, 
welche sowohl an der Bersthülse als auch am Ende des Rohrstranges befestigt werden.
Das Verfahren hat den Vorteil, dass die vorhandenen Schächte als Start- und Zielstationen
für das Berstlining genutzt werden können.
Durch die hohe Flexibilität des Seiles bzw. der Kette
können auch Leitungen mit stärkeren Lageabweichungen und Unterbögen,
bei denen der Einsatz des Berstgestänges nicht möglich ist, grabenlos erneuert werden.
Bei der Rohrleitungssanierung im Kaliberberstverfahren wird das partiell oder komplett
deformierte Altrohr wieder in die Ausgangsform zurückversetzt, die statische Tragfähigkeit übernimmt
jedoch das Neurohr. Der dabei entstehende Ringraum bleibt geringfügig klein.          

          
Einsatzbereiche
         
         Der Einsatz des Kalierberstens beginnt dort, wo das Schlauchrelining versagt,
nämlich dort wo der Altkanal bereits massive Schädigungen wie Scherbenbildung,
Deformationen und Muffenversätze aufweist.
         Der Altkanal muss keine statischen Funktionen übernehmen, Hausanschlüsse können im 
geschlossenen Verfahren eingebunden werden.
Der faltenlose Rohreinbau ermöglicht ein qualitativ einwandfreies, hochwertiges Neurohr.

 

Auch Extremschäden lassen

sich grabenlos,

teilweise auch von

Schacht zu Schacht

ohne Tiefbauarbeiten

erneuern


Kaliberberstlining KOMPLETT GRABENLOS von Schacht zu Schacht
Besonders hervorzuheben ist, dass bei der von uns eingesetzten Technik die vorhandenen
Schachtgerinne im Regelfall erhalten bleiben.
Vorraussetzung hierfür ist ein Innendurchmesser der Schächte von mindestens 1000 mm.
         
Außerdem ist es bei diesem Verfahren nicht mehr erforderlich, dass sich ein Arbeiter während des Rohreinzugs
im Maschinenschacht aufhält.
Die Bedienung der neuen Maschinentypen erfolgt oberirdisch außerhalb des Schachtes bzw. der Grube. 
         Damit ist ein gefahrloses Arbeiten möglich.

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